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Die vedischen Schriften beschreiben, dass je nach Bewusstseinsstufe das Selbst unterschiedlich wahrgenommen wird:
In unserer Welt wird häufig der grobstoffliche und feinstoffliche Körper für das Selbst gehalten. Aus Sicht der vedischen Schriften ist jedoch die Identifikation mit beiden Körpern eine Illusion (maya), da sie vergänglich sind.
Der Spiritualist nimmt sich als Seele wahr. Auf seiner Suche nach Gott nimmt er zunächst Kontakt mit der Weltenseele (der Überseele) auf.
Krishna sagt folgendes über die Seele: Das, was den gesamten materiellen Körper (mit Bewusstsein) durchdringt, ist selbst nicht materiell. ... Es ist die spirituelle Seele und diese ist ohne Anfang und ohne Ende. Sie ist ewig, individuell, bewusst und unvergänglich. Die Seele (das bewusste Individuum) stirbt nicht, wenn der Körper stirbt. Bhagavad-gita 2.17, 20 |
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